Berlins frechstes Fußballkind
Die Berliner Sparkasse hat zusammen mit der Boulevardzeitung B.Z. Berlins frechstes Fußballkind gekürt: Maurice Engst. Er ist sieben, schon ein halber Fußballprofi und jetzt eines von vielen Gesichtern der neuen Werbekampagne der Berliner Sparkasse. Wir waren beim Fotoshooting dabei.
Es ist heiß im Studio. Trotzdem ist man froh, drinnen zu sein. Draußen ist es noch heißer. Morgen spielt Deutschland gegen Portugal um Platz 3 bei der WM. Heute ist spielfrei. Das ist besser so, wenn man Berlins frechstes Fußballkind fotografieren will.
Maurice Engst, der Momo genannt werden will, testet Fußballwissen. Wie viele Fußballspieler der deutschen Nationalmanschaft man denn so aufzählen könne, will er wissen. Er weiß mehr. „Schweini, Neuville, Kahn, Lehmann, Odonkor, Ballack, Asamoah, Mertesacker, Schneider, Poldi, Klose…“ Letzterer ist übrigens sein Lieblingsspieler. Lieblingsverein? Deutschland! Das sei eine Nationalmannschaft, klärt ihn sein Vater auf. „Ach, so. Ach, ja! Hertha!“ Was auch sonst bei einem Berliner Kicker-Knirps.

Momo, zusammen mit seiner Mutter und Frank Bernhardt von der Berliner Sparkasse.
Zusammen mit der B.Z. suchte die Berliner Sparkasse das frechste Fußballkind Berlins. Eine Jury wählte neun Finalisten zwischen sechs und zehn Jahren aus, unter denen die B.Z.-Leser ihren Favoriten wählten: Maurice alias Momo. Wie er denn auf den Wettbewerb aufmerksam geworden sei? Mama hat‘s gelesen. Und ein Fußballkind ist er, so viel steht fest. Torschützenkönig in der Berliner Minikickerliga. Sein Verein heißt S.C. Gatow und steht auf Tabellenplatz 4. Dort spielt Momo seit zwei Jahren.
Momo spart auf einen Porsche
Die 500 Euro, die er gewonnen hat, will er sparen – für einen Porsche. Und ein Fotoshooting hat er auch gewonnen. Für die neue Werbekampagne der Berliner Sparkasse posiert er vor einem PrivatkundenCenter in Prenzlauer Berg. Jedenfalls auf dem Foto. Denn das Gebäude steht als Fotohintergrund im Studio. „Gottseidank“, stöhnen alle – also Uwe Arens, der Fotograf, seine Assistenten, die Visagistin, die Stylistin. Denn es ist zwar heiß im Studio, aber draußen… Ein Shooting im Freien wäre die Hölle gewesen, da sind sich alle einig.

Momos Schwester Madeleine ist ein ganz kleines bisschen neidisch.
Und dann kommt der Fotograf von der B.Z.. Außerdem überreicht der Marketingleiter der Berliner Sparkasse, Frank Bernhardt, Momo einen überdimensionalen Scheck, und Momo muss mit seiner Mutter und Frank Bernhardt posieren. Uwe Arens, der Fotograf, ist etwas besorgt, dass Momo gleich keine Energie mehr für das eigentliche Werbeshooting hat. Aber kein Problem für Momo.
Madeleine, Momos Schwester, ist auch mit. Auf einem großen Sofa am anderen Ende des Studios vertreibt sie sich mit Gameboy und Handy die Zeit. Gelegentlich schenkt sie dem Treiben einen kurzen Blick. Klar freue sie sich für ihren jüngeren Bruder, räumt die Elfjährige ein, aber ein klitzekleines bisschen neidisch sei sie schon. Immerhin sei sie es, die von einer Schauspiel- und Model-Karriere träume und – bisher erfolglos – Bewerbungen an Casting-Agenturen verschicke. Und ihrem Bruder fällt das so mir nichts dir nichts in den Schoß. Ein bisschen ungerecht, findet sie. Aber nur ein bisschen.
Maurice als Gesicht der Berliner Sparkasse
Und so sieht die fertige Anzeige mit Maurice aus. Sie ist eines von mehreren Motiven der jüngsten Werbekampagne der Berliner Sparkasse.
Weitere Fotos von Momos Werbe-Shooting sehen Sie hier.