Geld & Finanzen

Titel Riester 692

Vampirjagd in Berlin – oder: Die Vorsorge mit Biss


Da wollen selbst Vampire altern, denn alt werden lohnt sich: Das etwas andere Video zur Altersvorsorge sehen Sie hier.

Bild vergrößernRiester 87

Azubi Tim hat früh mit dem Riestern begonnen und sich so auch einen Bonus von 200 Euro gesichert.

Direkt zum Riester-Förderrechner


Den Riester-Förderrechner finden Sie auf der Homepage der Berliner Sparkasse.

Dort bekommen Sie auch weitere Informationen zur Altersvorsorge mit der Riester-Rente.

Mehr zum Thema Altersvorsorge


finden Sie auf der Website der Berliner Sparkasse.

Lesen Sie auch unsere Beiträge:

Ruhig schon mal ans Alter denken – Für die Private Altersvorsorge ist es nie zu früh
Renditestark, sicher und flexibel – Die neue Art fürs Alter vorzusorgen
Die Betriebsrente fürs Alter – Der Staat fördert Private Altersvorsorge
Selbst ist die Frau – Frauen bekommen oft nur halb so viel Rente wie Männer

Frühes "Riestern" lohnt sich: Wer förderberechtigt ist und zu Beginn des ersten Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhält vom Staat bei Abschluss eines Riester-Vertrages einen Bonus von bis zu 200 Euro.

Noch vor ein paar Monaten hat der 20-jährige Tim Klesner müde lächelnd abgewunken: "Altersvorsorge? – Dafür hab’ ich später noch genug Zeit." Dann erfuhr der Automobilkaufmann-Azubi durch seine Sparkassen-Beraterin vom Riester-Bonus für Berufseinsteiger.

Staat steuert die andere Hälfte bei

Gut 7.700 Euro brutto verdient er pro Jahr. Vier Prozent muss er von diesem Geld jährlich sparen, um die volle Riester-Zulage von 154 Euro für Ledige vom Staat zu bekommen. Das macht insgesamt 308 Euro – von denen er nur die Hälfte selbst bezahlen muss, denn die andere Hälfte steuert ja der Staat bei. Das ergibt eine Förderquote von 50 Prozent.

So sorgt Tim derzeit bereits mit 154 Euro pro Jahr für seine spätere Rente vor. Und weil er noch unter 25 Jahre ist, erhält er einmalig zur regulären Förderung im ersten Riester-Jahr einen Bonus von 200 Euro.

Berufsanwärter profitieren vom Zinseszinseffekt

Gerade jüngere Menschen scheuen oft die Investition für den Lebensabend: "Dafür hab ich kein Geld!", "Wozu vorsorgen, wenn mir später sowieso alles wieder durch die Besteuerung weggenommen wird?" oder "Jetzt sind erst mal andere Sachen wichtig" – solche Einwände hört Heiko Wahlsdorf, Riester-Experte bei der Berliner Sparkasse, oft, wenn er in Beratungsgesprächen mit Auszubildenden das Thema Altersvorsorge anspricht. "Dabei sind die Zulagen vom Staat für junge Leute besonders vorteilhaft", sagt Wahlsdorf und nennt drei Argumente, die für den Abschluss einer Riester-Rente bereits in jungen Jahren sprechen.

Zum ersten ist die staatliche Förderung für junge Arbeitnehmer und Angestellte, die erst einmal nur ein geringes Einkommen haben, besonders attraktiv. Denn die Förderquote fällt hier überdurchschnittlich hoch aus. Als zweites Stichwort nennt Wahlsdorf den "Zinseszinseffekt": Wer früh beginnt, mit kleinen Summen fürs Alter Rücklagen zu bilden, muss insgesamt weniger Geld einsetzen als derjenige, der erst mit 40 oder 50 Jahren an die Rente denkt. Denn Zeit und Geld arbeiten für den Sparer. Drittens sind Beiträge zur Riester-Rente bis zu 2.100 Euro pro Jahr steuerlich absetzbar.

Gewissheit mit dem Riester-Förderrechner in nur einer Minute

Die steuerliche Förderung hängt dabei vom Familienstand, von der Anzahl der Kinder und vom Einkommen ab. Wer schnell Klarheit haben möchte, findet den kostenlosen Riester-Test auf der Website der Berliner Sparkasse. In nur einer Minute wird die Höhe der persönlichen Riester-Förderung sowie des Eigenbetrags ermittelt.

Für detaillierte Informationen wird anschließend am besten ein Beratungstermin in einem FinanzCenter der Berliner Sparkasse vereinbart – am einfachsten direkt hier. Dabei zeigen die Berater auf, welche individuelle Riester-Lösung in Frage kommt und wie sich die Versorgungslücke im Alter schließen lässt. Denn dies ist Sinn und Zweck der Riester-Rente.

Trauriger Abwärtstrend bei der gesetzlichen Rente

Die gesetzliche Rente bildet künftig nur eine Basisrente. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Altersvorsorge wird die durchschnittliche Rentenhöhe im Jahr 2030 auf 60 Prozent des Bruttogehalts sinken. Noch vor einigen Jahren konnten Arbeitnehmer nach 45 Berufsjahren mit knapp 70 Prozent rechnen. Diesen Abwärtstrend soll die Riester-Rente kompensieren und zur privaten Vorsorge motivieren.

Über 14 Millionen Deutsche haben sich nach Auskunft des Ministeriums für Arbeit und Soziales inzwischen zum „Riestern“ entschlossen. Mittlerweile hat die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen schon fast 8,7 Milliarden Euro an "riesternde" Bürger überwiesen.


Lesen Sie auch unseren Beitrag "Der Riester-Test: Wir haben's getan".


Zuletzt aktualisiert: 18.10.2011 · Fotos: Barbara Dietl