
Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund, wenn Menschen vorzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden müssen.
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Ausgebremst: Die Arbeitskraft ist das wertvollste Gut, das die meisten Haushalte haben.
Jeder Vierte erlebt sie – doch nur jeder Siebte hat sich geschützt: Berufsunfähigkeit. Die gleichnamige Versicherung gehört zu den am stärksten vernachlässigten Versicherungen. Dabei ist sie für Arbeitnehmer unverzichtbar, denn sie ersetzt im Versicherungsfall vollständig oder teilweise den Verdienstausfall.
Durchschnittlich eine Million Euro verdienen wir in unserem Erwerbsleben. Damit ist unsere Arbeitskraft unser wertvollstes Gut. "Doch jeder Vierte muss aus gesundheitlichen Gründen nach Krankheit oder Unfall vorzeitig aus seinem Beruf ausscheiden", warnen Experten.
Psychische Erkrankungen auf dem Spitzenplatz
43 Prozent der Betroffenen müssen sich wegen psychischer Erkrankungen noch weit vor dem Rentenalter in den Ruhestand verabschieden. Mit Abstand folgen Schäden an Wirbelsäule, Knochen und Gelenken (23%).
Neben den gesundheitlichen Belastungen wird es dann auch finanziell eng, denn noch immer haben viele nicht vorgesorgt. Eine Vollkaskoversicherung für das Auto ist hierzulande fast drei Mal so verbreitet wie eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Schätzungsweise nur jeder Siebte hat derzeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.
Staatliche Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft
Dabei ist die Arbeitskraft das wertvollste Gut, das die meisten Haushalte haben. Und von der gesetzlichen Rentenversicherung können Sie im Falle eines Falles immer weniger erwarten, Selbstständige und Freiberufler oftmals gar nichts: Für Arbeitnehmer, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, wurde die Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft. Sie bekommen nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Bei voller Erwerbsunfähigkeit sind das allerdings maximal etwa 31 Prozent des Bruttoeinkommens.
Dabei orientiert sich die gesetzliche Leistung ausschließlich daran, wie leistungsfähig die Betroffenen noch sind: Wer beispielsweise weiter zwischen drei und sechs Stunden einsetzbar ist, bekommt nur die halbe Erwerbsminderungsrente. Zudem wird bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr auf den bisherigen Beruf geschaut, sondern ob überhaupt noch irgendeine Arbeit ausgeübt werden kann. Das heißt: Jede Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes muss ausgeführt werden. Bestens bekannt sind hierfür die Posten als Pförtner oder Nachtwächter.
Versicherungspaket zusammen mit der Gothaer
"Angesichts dieser Entwicklung ist privater Berufsunfähigkeitsschutz heute genauso unverzichtbar wie eine private Haftpflichtversicherung, auch für Besserverdienende", betonen Verbraucherschützer. Zusammen mit der Gothaer Versicherung bietet die Berliner Sparkasse eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) an, die von unabhängigen Ratingagenturen und von der Stiftung Warentest mit Bestnoten ausgezeichnet wurde.
Sie sichert den gewohnten Lebensstandard für den Fall, dass Sie in Ihrem bisherigen Beruf nicht mehr weiterarbeiten können. Garantiert. Die Versicherten müssen keine Angst haben, dass sie auf eine vergleichbare Tätigkeit verwiesen werden (abstrakte Verweisung). Das ist ein entscheidender Unterschied zu vielen Konkurrenzangeboten.
Versicherung passt sich Lebensumständen an
Bei Berufsunfähigkeit zahlt die Gothaer für die gesamte versicherte Dauer eine vertraglich vereinbarte monatliche Rente und übernimmt die Beitragszahlungen für die eingeschlossene Risikolebensversicherung. Weitere Vorteile: Der Versicherte ist weltweit geschützt, auch wenn er seinen Wohnsitz verlegt oder den Beruf wechselt. Es gilt der Grundsatz: "Einmal versichert – immer versichert!"
Zudem lässt sich die Versicherung jederzeit anpassen, zum Beispiel wenn sich die Lebensumstände oder Ansprüche ändern. Ein weiterer Vorteil: Die Beiträge sind als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar.
Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die Berliner Sparkasse auch weitere Versicherungen an.
• Zu Hausrat-, Haftpflicht- oder Unfallversicherung lesen Sie auch unseren Artikel Abgesichert? – aber sicher!
Zuletzt aktualisiert: 30.07.2009