Der Riester-Test:
Wir haben's getan

Riester-Zulage für Alleinerziehende mit Kind: 339 Euro pro Jahr.

Singles: Der Staat gibt im Jahr 154 Euro dazu.
Wer kann "Riestern"
Zulagenberechtigt sind alle, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten sowie Beamte. Jährlich können vier Prozent des Brutto-Vorjahreseinkommens (max. 2.100 Euro) in einen Riestervertrag eingezahlt werden. Der Staat fördert die Altersvorsorge mit Zulagen. Außerdem prüft das Finanzamt im Rahmen der Einkommensteuererklärung, ob ein Sonderausgabenabzug möglich ist.

Pro Kind steuert der Staat 185 Euro bei. Für Kinder, die nach dem 1. Januar 2008 geboren sind, sogar 300 Euro.
In nur fünf Minuten wissen, was der Staat zur privaten Altersvorsorge dazugibt. Mit dem Riester-Test der Berliner Sparkasse erfahren Sie, mit welchen staatlichen Zulagen Sie rechnen können. Ob Single oder vierköpfige Familie: Vom "Riestern" kann (fast) jeder profitieren.
„Ziemlich unsexy“, dachte sich die 27-jährige Anna aus Friedrichshain jedes Mal, wenn ihr Freunde erzählten, dass sie nun monatlich etwas für ihre Altersvorsorge beiseite legen. „Ich verdiene zum ersten Mal mein eigenes Geld und will endlich das Leben genießen“, war immer Annas Ausrede. Doch irgendwie kann sie sich dem Thema nicht entziehen.
Hohe Zulagen vom Staat
Dann hat Anna von der Riester-Rente gehört und dass der Staat attraktive Zulagen zahlt. „Zulagen sind immer gut“, dachte sich Anna und hat sich durchgerungen. Bei der Berliner Sparkasse im RingCenter an der Frankfurter Allee hat sie den Riester-Test gemacht.
Nur fünf Minuten dauerte er und zeigte Anna, wie hoch ihre individuelle Riester-Förderung tatsächlich ist. Alles, was Annas Kundenberaterin dafür wissen musste, waren Annas Alter, ihr Bruttoeinkommen des Vorjahres und ihr Familienstand.
Maximale Förderung für vier Prozent vom Gehalt
Anna ist Single und arbeitet als Beamtin im Gehobenen Dienst. Im Vorjahr verdiente sie 39.000 Euro brutto. Um die maximale Förderung zu nutzen, müsste Anna davon vier Prozent, also 1.560 Euro im Jahr, in ihre Riester-Rente einzahlen. Der Staat fördert Annas Riestervertrag mit einer Grundzulage von 154 Euro pro Jahr, so dass sie tatsächlich nur 1.406 Euro pro Jahr in den Riestervertrag einzahlen müsste, also monatlich 117 Euro. Das sollte eigentlich machbar sein, schlussfolgert Anna.
Eigentlich ist es sogar noch weniger, denn Beiträge zur Riester-Rente können bei der jährlichen Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Anna profitiert dabei von einer Steuerersparnis in Höhe von rund 402 Euro jährlich, und ihr tatsächlicher Beitrag zur Riester-Rente reduziert sich damit auf 1.004 Euro im Jahr. Das entspricht einer Förderquote von 36 Prozent.
"Riestern" lohnt sich mit Kindern
Auch für Familien und Alleinerziehende ist „Riestern“ sehr zu empfehlen. Susanne ist 32 Jahre alt, allein erziehende Mutter eines fünfjährigen Sohnes und mitten in einer neuen Ausbildung. Im Jahr verdient sie 18.000 Euro brutto. „Davon kann ich kaum etwas sparen“, sagt sie. Sie macht den Riester-Test: Insgesamt müsste Susanne 720 Euro in den Riester-Vertrag einzahlen. Dafür bekommt sie neben der Grundzulage von 154 Euro außerdem eine Kinderzulage von 185 Euro. Susannes Eigenbeitrag beträgt also nur noch 381 Euro im Jahr. Konkret bedeutet das: 31,75 Euro im Monat. Ihre persönliche Förderquote liegt damit bei 47 Prozent.
Bei Thomas und Iris ist die Förderquote noch höher. Thomas ist 40 Jahre alt, Einzelhandelskaufmann und verheiratet. Seine Frau und er haben zwei Kinder, die dreijährige Fiona und Lukas, der erst vor acht Wochen geboren wurde. Zurzeit arbeitet nur Thomas, seine Frau kümmert sich um die Kinder. Im Jahr verdient Thomas 35.000 Euro brutto. Um die maximale Förderung zu nutzen, würde das für Thomas einen Riester-Beitrag von 1.400 Euro im Jahr bedeuten. Da Iris zurzeit über kein eigenes Einkommen verfügt, kann sie sich ihre staatliche Förderung über einen Zulagenvertrag sichern, bei dem lediglich ein Mindesteigenbeitrag von 60 Euro im Jahr eingezahlt werden muss.
Kinderbonus für Familien
Der Staat beteiligt sich neben der Grundzulage in Höhe von insgesamt 308 Euro mit einer Kinderzulage von 185 Euro für Fiona. Für Baby Lukas, das nach dem 1.1.2008 geboren ist, bekommen Thomas und Iris sogar 300 Euro. Der jährliche Eigenbeitrag beträgt für die junge Familie also nur noch 667 Euro – 55 Euro im Monat. „Eigentlich machbar“, meint Thomas. Die Förderquote von 54 Prozent findet er überzeugend genug, um mit dem „Riestern“ anzufangen.
Von der Riester-Rente kann nahezu jeder profitieren, egal ob Gut- oder Geringverdiener, Single, Alleinerziehender oder Großfamilie. „Die Riester-Rente begünstigt Familien mit Kindern, aber auch Singles, die gut verdienen“, sagt Heiko Wahlsdorf von der Berliner Sparkasse. Seit der Einführung der Riester-Rente haben sich bereits mehr als zwölf Millionen Bundesbürger für die Riester-Rente entschieden. Allein im Jahr 2008 wurden zwei Millionen neue Verträge abgeschlossen.
Ob sich „Riestern“ auch für Sie lohnt, erfahren Sie in allen PrivatkundenCentern und auf der Website der Berliner Sparkasse. Machen Sie den Riester-Test!
Mehr über die Riester-Rente erfahren Sie in unserem Beitrag "Jetzt riestern zahlt sich aus".